STATE STREET PREIS FÜR FINANZJOURNALISTEN 2011 VERGEBEN

 

Preisverleihung 2011

 

 

Auszeichnungen für Mark Dittli, Nikolaus Blome, Paul Ronzheimer, Michael Rasch und Hansjörg Ryser

 

Frankfurt am Main, 11. November 2011 – Die State Street Corporation (NYSE: STT), weltweit führender Anbieter von Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger, hat zum sechsten Mal den State Street Preis für Finanzjournalisten in Deutschland und der Schweiz vergeben und damit herausragende publizistische Leistungen im Zeitraum vom 22. Juni 2010 bis zum 13. Juni 2011 prämiert. Im Rahmen eines Gala-Dinners in Frankfurt am Main wurden vier Preise an fünf Journalisten vergeben. Die Kategorien des Preises orientierten sich an journalistischen Darstellungsformen.

 

Mark Dittli gewann in der Kategorie beste Analyse mit seinem Artikel „Unter Heimatschutz“. Der stellvertretende Chefredakteur der Schweizer Zeitung Finanz und Wirtschaft (FuW) widmete sich in der Wochenendbeilage „Das Magazin“ des FuW-Schwesterblatts Tages-Anzeiger den gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Banken und Politik. Der Essay mit dem Titel „Too big too fail“ überzeugte die Juroren mit klarer Gedankenführung und Vollständigkeit der Analyse. Der Beitrag vom 21. August 2010 liefere ein tiefgründiges, verständliches und vollständig zusammenhängendes Bild von den wechselhaften Beziehungen zwischen Großbanken und Staaten, so das Urteil der Jury: „Alles drin, alles dran.“

 

Die Preisträger der Kategorie Bericht und Reportage sind Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer von Bild mit der Artikelserie „Geheimakte Griechenland“. In der zwischen dem 29. Oktober und dem 3. November 2010 erschienenen Reportagenserie gehen die beiden Autoren – unterstützt von einem großen Recherche-Team in ganz Europa – der Frage nach, wie Griechenland der Beitritt in die Währungsunion gelingen konnte. Die Jury hob in ihrer Bewertung insbesondere die umfangreiche, investigative Recherche und gute Vorbereitung des Artikels sowie die umfangreiche Materialbasis hervor. Die Reportageserie sei der bisher beste und umfangreichste Beitrag zur Griechenland-Krise und ihren Ursachen, urteilte die Jury.

 

In dem besten Interview 2011 widmet sich Hansjörg Ryser vom Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz einem klassischen Investment-Thema: „Was ist besser: Aktiv oder Passiv?“ und lässt Repräsentanten beider Anlagekonzepte gegeneinander antreten. Der im Feburar 2011 im Schweizer Magazin Bilanz erschienene Artikel biete laut Jury ein intellektuelles Kräftemessen und kritische verbale Auseinandersetzung zwischen dem Interviewer und seinen Gesprächspartnern zu einem relevanten und durch die Diskussion über börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sehr aktuellen Thema.

 

Michael Rasch von der Neue Zürcher Zeitung wurde in der Kategorie bester Kommentar und Leitartikel geehrt. In seinem analytisch verfassten Leitartikel „Risiken und Nebenwirkungen der Niedrigzinspolitik“ vom 11. Dezember 2010 setzte sich der Autor kritisch mit den Folgen einer langfristig betriebenen Niedrigzinspolitik auseinander. Das Urteil sei prägnant, die Gedankenführung stringent und führe den Leser auf ein schlüssiges Ende hin, so die Jury.

 

„Wir haben uns erneut sehr über die große Resonanz auf unsere Ausschreibung gefreut“, erklärte Evert van den Brink, Head of Sales von State Street in Deutschland und Österreich. „Es wurden mehr als 100 Beiträge von über 50 Journalisten aus Printmedien und TV eingereicht. Die hohe Qualität der Einreichungen macht es den Juroren von Jahr zu Jahr schwerer, zu entscheiden, welche Beiträge den Preis am meisten verdienen. In diesem Jahr haben besonders die Beiträge aus der Schweiz überzeugt. Allerdings waren dies durchweg sehr knappe Entscheidungen.“ Van den Brink fügte hinzu:. „So unterschiedlich die Beiträge sind, sie zeigen eines: Es wurde im vergangenen Jahr intensiv darüber nachgedacht, ob aus der Finanzkrise von 2008/2009 die richtigen Schlussfolgerungen gezogen wurden. Gleichzeitig rückten die Schuldenkrise und die damit verbundenen Risiken für das globale Finanzsystem immer stärker in den Vordergrund.“

 

 

Die Gewinner wurden von einer unabhängigen Jury prämiert, der folgende Mitglieder angehören:


Raimund Brichta
Wirtschaftsjournalist und Moderator bei n-tv


Dr. Hans-Peter Canibol
Chefredakteur Insight Corporate Governance


Prof. Christoph Schalast

Partner bei Schalast & Partner und Dozent an der Frankfurt School of Finance & Management


Reto Schlatter
Studienleiter MAZ-Medienforum an der Schweizer Journalistenschule


Nikolaus Schmidt-Narischkin
Managing Director bei DB Advisors

 

 

Informationen zu State Street:
State Street Corporation (NYSE: STT) ist einer der weltweit führenden Spezialisten bei Dienstleistungen für institutionelle Investoren (Investmentdienstleistungen, Investmentmanagement, Investment Research sowie Dienstleistungen für den Wertpapier- und Devisenhandel). Mit 21,5 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Administration und 1,9 Billionen* US-Dollar unter Verwaltung per Ende September 2011 ist State Street in 26 Ländern und mehr als 100 Märkten weltweit tätig. Weitere Informationen über State Street sind im Internet unter www.statestreet.de verfügbar.

 

* Das verwaltete Vermögen schließt auch die Vermögenswerte im SPDR Gold Trust (64 Milliarden US-Dollar zum 30. September 2011) ein, für den State Street Global Markets (LLC), eine Tochtergesellschaft von State Street Global Advisors, als Absatzmittler dient.
 

 

 

Medienkontakt:
Dr. Lutz Golsch / Katharina Forster
+ 49 (0) 69/92037-110 / -114
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

www.statestreet.com

 

Dowload als PDF